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So ist es gute Tradition, der Ministerpräsident Matthias Platzeck besucht am »Brandenburgtag« die Brandenburg-Halle, viele Stunden lang, von Stand zu Stand. Selbstverständlich wird alles probiert, beim BioBackHaus gibt es in diesem Jahr ein »uriges« Emmer-Topinamburbrot zu kosten. Hans-Jürgen Leib und Patrizia Weinzierl begrüßen den Ministerpräsidenten als guten »alten« Bekannten, denn das BioBackHaus ist seit 13 Jahren auf der Grünen Woche präsent, traditionell in der Brandenburg-Halle 21a und in der Bio-Halle 6.2A, dort läd das Bioland-Café zum Genießen und ausruhen ein.
Neben dem Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger und diversen »Königinnen« sind mit am Stand des BioBackHaus Heike Kruspe, Geschäftsführerin von Bioland Berlin-Brandenburg und Michael Wimmer, Geschäftsführer der FÖL, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V.
Drei weitere Filialen eröffnet

Im November und Dezember 2011 sind weitere neue »denn’s Biomärkte« in Berlin eröffnet worden und das BioBackHaus ist Shop-in-Shop dabei. Wie in Wannsee in der Chausseestraße 21, in Karlshorst in der Dönhoffstraße 41 wurden auch in Schöneberg in der Hauptstraße 11 die Kunden zur Eröffnung mit kleinen Falken-Broten aus dem mobilen Holzbackofen begrüßt. Das wohl beste Brot der Stadt ist für den Brotfreund nun fast flächendeckend in Berlin zu haben.
Glutenfrei mit Sicherheit – ein Genuss!

Endlich! Vielen Menschen wird dieser Stoßseufzer über die Lippen kommen. Vielen, die seit Ewigkeiten kein Brot mehr essen durften: seit ihnen bekannt wurde, dass sie an Zöliakie erkrankt sind. Es sind viele, die an dieser Krankheit leiden, einer Glutenunverträglichkeit, die erfordert, Gluten, das im Mehlkern vieler Getreide steckt, strikt zu meiden.
Die begehrtesten Brotgetreide enthalten Gluten, das Klebereiweiß, das für eine gute Backfähigkeit sorgt. Ohne Gluten ist es kaum möglich, Brot zu backen, das den Namen Brot verdient. Es gibt jedoch Getreide, deren Klebereiweiße eine andere Struktur haben als die im Weizen, im Roggen oder in der Gerste vorkommenden und die einem unter Glutenunverträglichkeit leidenden Menschen auch auf Dauer nicht schaden.
Jan Pitzschel entstammt einer Bäckerfamilie und ist selbst betroffen. Wenn er Brot essen will, und er ist Brotliebhaber, ist er auf Ersatzprodukte angewiesen.
»Die Qualität der glutenfreien Backwaren ist kaum zu ertragen«, sagt er. Als Bäckermeister ist er nicht bereit, sich damit abzufinden, und er beginnt zu experimentieren: mit verträglichen Mehlen aus Reis, Mais, Hirse und Johannisbrotkernen, mit dem kräftigen Kastanienmehl und dem nussigen Teff, aus dem in Äthiopien Injera gebacken wird, die
landestypischen, leicht säuerlichen Brotfladen.
Ein halbes Jahr dauert es, bis er die richtigen Zusammenstellungen findet. Er kombiniert sie in ihren Vollkornvarianten und setzt Sauerteig aus dem Andenkorn Quinoa an. Dann richtet er, unterstützt von seiner Frau Kristina, in der
Vollkornbäckerei Brotgarten eine eigenständige Produktionsstätte für glutenfreie Backwaren ein – Backwaren, die schmecken.
Wir haben die pitzschel Spezialbäckerei gefragt, und nun liefert sie für das BioBackHaus gebackene glutenfreie Brote – Brote die richtig lecker sind, damit Brot essen auch für Menschen, die mit Zöliakie leben müssen, wieder zum Genuss wird.
Bäckerdichtung in der Berliner U-Bahn

Ab dem ersten September sorgt das Falkenseer BioBackHaus für Lesefreuden in der Berliner U-Bahn. Wer Sprüche mag, in denen es sich um jeden Preis reimt, kann ab Donnerstag auf verschiedenen U-Bahn-Linien fündig werden. Dabei dreht sich alles um das Falkenbrot. Hier eine Kostprobe:
»Falkenbrot ist schwer im Kommen,
ich hab gleich mal eins mitgenommen.«
Die Berliner BVG-Lyrik hat Tradition. Wer hat sie nicht schon mal gehört, die knatternden Verse der längst verschwundenen Moabiter Brotfabrik aus den sechziger und siebziger Jahren? Hans Leib vom BioBackHaus erinnert sich auch gerne an das legendäre BVG-eigene »Wurst und Senf in Bahn und Bus bringen oftmals viel Verdruss«? Sein BioBackHaus, eine Berliner Pflanze, gegründet Anfang der siebziger Jahre, als man in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf Schritt und Tritt gereimter Werbung begegnete, lässt diese Tradition wieder aufleben.
Eröffnung der Filiale Berlin-Schulzendorf
Am 1. September 2011 hat »denn’s« einen weiteren Biomarkt in Berlin eröffnet und wieder ist das BioBackHaus Shop-in-Shop mit dabei. In Schulzendorf bei Tegel, ganz oben in Berlin gab es am Eröffnungstag selbstverständlich wieder das Falkenbrot aus dem Holzbackofen.

Eröffnung der Filiale Berlin-Niederschönhausen
Das BioBackHaus hat am 18. August 2011 in der Hermann-Hesse-Straße 4 in Berlin-Niederschönhausen Shop-in-Shop im »denn’s Biomarkt« eine neue Filiale eröffnet. Nun kann endlich auch der Nord-Osten der Stadt das vielleicht beste Brot der Stadt genießen. Am Eröffnungstag gab es natürlich wieder das Falken aus einem Holzbackofen direkt vor dem Biomarkt.

